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Was Sie schon immer über Agilität wissen wollten

Agilität. Das Buzzwort des Jahres. Früher hat man dabei an rüstige Rentner gedacht, die auch im Alter noch agil sind. Am besten im Opel Agila, dem Opa-Auto überhaupt. Heute bezeichnet dieses Wort eine Bewegung, die ursprünglich aus der Tech-Branche kommt und sich zunehmend auch in großen Unternehmen etabliert.

Firmen, die auf Agilität setzen, leben Flexibilität. Jeden Tag das Gleiche machen, nur auf den Boss hören, andere Abteilungen und Meinungen ignorieren, das funktioniert an der Schwelle zu den 20er Jahren dieses Jahrtausends nur noch bedingt. Starre Befehlsketten werden heutzutage zunehmend aufgebrochen. Das ist eines der Kennzeichen von Agilität in Unternehmen.

Agilität bedeutet Lebendigkeit, Aufgewecktheit und Beweglichkeit. Beweglichkeit vor allem im Kopf.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“. Das steht auf einem Poster bei uns in der Agentur. Erinnerung an die Fähigkeit des Umdenkens. Erinnerung an die Fähigkeit zum konstanten Wandel. Nicht wie ein Damoklesschwert, das über uns schwebt, sondern wie eine tagtägliche Chance.

 

Mitarbeiter = Mit-Arbeiter und Mit-Denker

In agilen Unternehmen bekommt jeder einzelne mehr Verantwortung. Wenn Befehle obsolet sind, heißt das, dass Lösungen von unten kommen können. Und hier liegt das persönlich Wertvolle im Agilitätsprinzip: Den Mitarbeitern wird das Vertrauen geschenkt, das sie gute Ideen haben und selbst gute Lösungen finden.

 

Wanted: Mutige Chefs

Da ist Mut seitens der Chefetage gefragt. Den Mut zu haben, loszulassen, nicht mehr Händchen zu halten, sondern den Mitarbeiter seine eigenen Schritte machen lassen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, aber wenn beide Seiten wollen, läuft das. Und wenn doch mal was schief geht? Kein Drama, denn:

 

Kennen Sie F**ed-up-Nights?

F*ed-up-Nights sind Veranstaltungen, bei denen Menschen auf der Bühne von ihrem Scheitern berichten. Warum etwas so richtig schiefgegangen ist. Wo es richtig weh tat und richtig sch** war. Aber da bleibt man nicht stehen. Es geht darum, was aus den Fehlern gelernt wurde und was andere daraus mitnehmen können. Diese Art der Veranstaltungen ist in Deutschland noch relativ neu und besonders in der Start-Up-Szene sehr beliebt.

In eine ähnliche Richtung geht die Fehlerkultur in agilen Unternehmen. Fehler passieren, Fehler sind menschlich und es kommt darauf an, wie wir damit umgehen.

 

Denken oder sagen Sie beim nächsten Mal mit freudigem Unterton „Oh, ein Fehler, wir können draus lernen!“ und Sie sind der Agilität ein gutes Stückchen näher.

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